un-gewaschen

OP-Tuch trifft auf Spitzenborte: Grenzbereiche zwischen Intimität, Verletzlichkeit und Fürsorge werden spürbar. Medizinische Materialien, Kleidungsstücke und textile Relikte werden aus ihrem Kontext gelöst, transformiert und in transparente Arrangements gesetzt – wie präparierte Erinnerungen, die konserviert werden und zugleich fragil bleiben. Durch Licht, Transparenz und Raum wird jede Spur behutsam archiviert, ihre Geschichte bewahrt und zugleich stille Begegnungen zwischen Objekt und Betrachter ermöglicht. 

un-gewaschen, Altes Volksbad, Mannheim, 2026